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Zaragoza -- Turismus
Die Iberer nannten den Ort Salduba, die Römer Caesaraugusta und die Mauren Sarakosta. Eines der Zentren der Stadt ist die Plaza del Pilar. Hier, am Ufer des Ebro, erhebt sich eines der größten Zentren der Marienverehrung Spaniens. Die barocke Basilika Nuestra Señora del Pilar steht an einem modernen Platz. Außen sind die vier Türme und das riesige, bunt gedeckte Dach bemerkenswert. Im Inneren ziehen das aus Alabaster gearbeitete Hauptretabel, das von Ventura Rodríguez stammende Bildnis der verehrten Pilar-Jungfrau sowie die Malereien von Francisco de Goya in den Kuppeln die Aufmerksamkeit auf sich. Im Pilar-Museum werden verschiedene Kronen und Gewänder der Jungfrauenstatue, die fast täglich umgezogen wird, ausgestellt. Ein ganz besonderes Gewand, nämlich eines aus Blumen, erhält sie am 12. Oktober, dem Namenstag dieser Stadtpatronin Zaragozas, der zugleich auch spanischer Nationalfeiertag ist.
Dieses Beispiel aragonischen Barocks befindet sich zwischen den römischen Stadtmauern, dem Rathaus und der Warenbörse Lonja de los Mercaderes. Die Börse mit ihren schlanken Pilastern und dem Kreuzbogengewölbe ist einer der bedeutendsten Profanbauten Aragoniens im 16. Jahrhundert. Heute ist sie ein Museum und zudem sind hier Reste des römischen Forums zu sehen. Nebenan steht der hochgewachsene Turm der Domkirche San Salvador. Sie wurde an der Stelle der Hauptmoschee errichtet und ihre Wand Muro de la Parroquieta ist eines der Hauptwerke von Zaragozas Mudéjarstil. Im Inneren ist vor allem ein aus dem 16. Jahrhundert stammendes Alabaster-Retabel bemerkenswert.
Gleich in der Nähe liegen der Bogen Arco del Deán und der Armijo-Palast, der Sitz der Justicia de Aragón ist. Diese aragonische Einrichtung ist seit dem Mittelalter Pionierin bei der Verteidigung der Bürgerrechte. Ebenfalls einen Besuch lohnen Renaissance-Paläste wie der Pardo-Palast, in dem heute das Camón-Aznar-Museum untergebracht ist, der Montemuzo-Palast, der Sitz des Stadtarchivs ist, der Donlope-Palast sowie der Palast der Marquis von Huarte. In der Hauptstraße Calle Mayor sollte man auch die Kirche La Magdalena besichtigen, deren Mudéjar-Turm (16. Jahrhundert) einer der repräsentativsten der Stadt ist.
Ein weiterer interessanter Bereich liegt rund um die römischen Stadtmauern. Gegenüber einer der sieben Ebro-Brücken liegt der ehemalige maurische Palast Torreón de Zuda. Er steht im Kontrast zur Jugendstilarchitektur des nahe gelegenen Markts Mercado Central. Weiter führt der Rundgang zum Museum des aragonischen Bildhauers Pablo Gargallo, dem Festungsturm Torreón Fortea und der Kirche San Pablo.
Um den Rhythmus dieser Stadt kennen zu lernen, begibt man sich durch die parallel zum Ebro verlaufende Straße Calle Conde de Aranda bis zur Aljafería. Hier befinden sich mit den Häusern Casa Molins und Casino Mercantil typische Beispiele der Jugdendstil-Architektur Zaragozas. Und schon fast bei der Aljafería steht an einem der bei der Verteidigung Zaragozas im Unabhängigkeitskrieg entscheidenden Orte das Denkmal für Agustina de Aragón von Mariano Benlliure. Der Aljafería-Palast ist heute Sitz des aragonischen Regionalparlaments. Er wurde im 11. Jahrhundert von den Mauren als Vergnügungsort erbaut und gilt kunsthistorisch als Bindeglied zwischen der Moschee von Córdoba und der Alhambra in Granada.
Große Alleen im französischen Stil führen zur Promenade Paseo de la Independencia und zur Plaza de Aragón. In dieser Gegend sollte man die Basilika Santa Engracia, das Postamt, den Infanta-Innenhof und das Paläontologische Museum besuchen. Wenige Meter entfernt hat man in den ehemaligen Fakultäten für Medizin und Naturwissenschaften die Gelegenheit, schöne Werke der Renaissance und des Neomudéjar, Malereien Goyas sowie eine interessante Museumssammlung zu sehen.
Nur ein paar Straßen weiter liegen die Plaza de los Sitios, auf der sich ein interessantes Jugendstil-Denkmal befindet, und das Museum für Archäologie und Schöne Künste, in dem weitere Werke Goyas ausgestellt sind.
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Der relativ flache Platz liegt wunderschön integriert im hügeligen Hinterland von Granada. Einige Bunker und automatisch bewässerte Seen lockern das Spiel auf, stellen aber keine wirkliche Herausforderung dar. .
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